RPG Status: TAGESZEIT: Morgen, 08:41 Uhr JAHRESZEIT: Frühsommer TEMPERATUR: 17°C TAG/STUNDE: Dienstag/ 2. Mythologie Gesucht: Mitglieder natürlich :D Nicht einschüchtern lassen: Es ist immer Platz für Newbies :D

#31

RE: Die Bewältigung des Alltags

in Das Haupt-Rpg 14.05.2015 11:16
von Zuao • 910 Beiträge

Es muss gestorben werden! So hatte schon Sueton von Augustus berichtet und nun würde Zuao diese Weisheit auf das Arschloch namens Akuma übertragen. In dem Incubus brodelte es. Er war zwar in seine schwarzen Federn gehüllt und hatte seine Eisenketten an sich, aber das beruhigte ihn bei weitem nicht. Somit öffneten sich die schwarzen Schwingen abrupt und die Augen von ihm funkelten bedrohlich als er seinen muskulösen Körper aufstemmte. Akuma, knurrte er aggressiv und ließ eben seinen Nacken knacksen, daraufhin die einzelnen Finger, ehe er aufrecht und groß aufrecht dastand, zu seinem werten Fluch blickte. RENN!, gebot er ihm mit aggressiven, großen Augen und peitschte mit einer Kette auf den Fußboden. Es klimperte und die Wut in dem Mann wuchs an. Der Ältere würde nicht zögern diesen Typen zu zerfleischen.

Meine Magie ist bestimmt dafür geeignet. Ich meine, wo kämen wir denn da hin, wenn sie das nicht wäre? Ich glaube sie reden sich nur raus und wollen verschleiern, dass sie ein schlechter Lehrer sind, weil sie selbst keine Regenbögen zaubern können, behauptete Love und sah zu dem Mann. Wie konnte er nur behaupten, dass sie eventuell nicht dazu geeignet wäre, das Schönste der Welt zu erschaffen? Das Hippiemädchen fühlte sich geradezu gekränkt und saß nach ihrer wagen Behauptung nun jedoch wieder schweigend auf dem Platz, hatte die Arme schmollend vor der Brust verschränkt. Garantiert lag Laxys Reaktion nur daran, dass er selbst keinen Regenbogen zustande bekäme, eine andere Erklärung konnte sich Love nicht geben.

Der kleine, dunkelhäutige Vampir nickte und lief neben Mihael her. Sie würden jetzt zwar schon in der Luft zerrissen werden, aber vielleicht könnten sie sich ja das Verbrennen sparen, wenn sie noch halbwegs pünktlich kämen. Er hoffte einfach innigst, dass Herr Dreyar heute nicht all zu böse sein würde, dennoch schlug sein Herz immer stärker und kräftiger, je näher er der Klassenzimmertür kam. Als sie davor standen, machte er sich hinter dem Halbdämonen klein. Gehst du bitte vor..., gab er seinen Wunsch winselnd an jenen weiter. Er selbst machte sich etwas klein, spürte die Panik in sich aufkommen und schluckte. Er würde heute noch nicht sterben! Herr Dreyar würde ihn nicht umbringen! Mit diesen Gedanken versuchte er sich aufzubauen, aber er schaffte es nicht. Er konnte lediglich verhindern, schon vor der Tür in Tränen der Reue und Panik zu verfallen.

Kenshin war ja in der Blüte seiner Kreativität. Shoya schmunzelte über den Vorschlag und auch über die Reaktion der Löwenzentaur. Ach, unser Löwe ist ja niedlich, auch wenn ich nicht verstehe, was sie mit Untersekunda meint.... Er blinzelte verwundert und fragte sich, was das wohl sein könnte. Meinte sie irgendwas im Bezug auf Unterricht oder eher irgendetwas mit Sekunden? Er wog es gegeneinander ab, beschloss, dass es wahrscheinlich ersteres war, aber er kam nicht wirklich darauf. Stattdessen wandte er sich dann wieder dem männlichen Kollegen zu. So.... ich sehe was, was du nicht siehst und das ist ... Er verstand wohl das Spiel, zögerte den spannendsten Moment heraus und sah sich mit den blauen Augen in der großen Kantine um. Ich würde es mal als rotbraun bezeichnen, grinste er dann, blickte ihm eben grinsend in die Augen und lehnte sich zurück. Er verstand wohl das Spiel, aber es falsch zu spielen bereitete immer wieder mehr Spaß. Wie wollte Kenshin denn jetzt bitte seine eigene Augenfarbe sehen. Shoya war ja so genial und bereitete sich schon darauf vor, auf jeden Versuch mit nein zu antworten.






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#32

RE: Die Bewältigung des Alltags

in Das Haupt-Rpg 15.05.2015 13:30
von Akela • 1.421 Beiträge

Akela seufzte nur leise als Love über ihre Regenbogen zu reden. Sie hatte auch wirklich keine Scheu ihre Meinung zu sagen, oder? Mit einem leichten Kopfschütteln wnadte sie sich wieder dem Unterricht zu. Sie war froh, dass sie nicht dran genommen wurde. Man müsste meinen, dass sie sich darüber keine Gedanken hätte machen müssen, schliesslich hatte sie sich ja nicht gemeldet, aber zu ihrem Unglück hatten Lehrer diese nervige Angewohnheit immer die Schüler aufzurufen, die wirklich nicht wollten. Und zu genau dieser Art von Schülern gehörte sie, die die nur aufgerufen wurden weil der Lehrer - oder die Lehrerin - gerade Lust hatten sie zu ärgern.

Enya lächelte zufrieden und stand auf. Sie war mehr als glücklich ihre Fähigkeiten vor zu führen. Kurz schloss sie ihre augen um etwas konzentration zu sammeln, schliesslich hatte sie nicht vor den Klassenraum in Brand zu setzen, auch wenn dies mal etwas anderes wäre. Sie streckte ihre Hand aus, dann liess sie in eben dieser eine kleine Flamme erscheinen, welche dann stetig wuchs, jedoch nicht zu einer allzu gefährlichen Grösse. Zufrieden mit ihrem kleinen Feuer verformte sie dieses in verschiedene Tiere. Hasen, Katzen, Hunde und was ihr sonst noch so spontanst einfiel. Mit einem weiteren Lächeln auf den Lippen beendete sie ihre kleine Schau. Sie warf einen fragenden Blick in Laxus Richtung, ob das genug war und sie sich wieder setzen durfte?

Mihael seufzte, nickte aber dennoch. Wenn er Harana jetzt auch noch vor schickte, hatte er befürchtung, dieser würde an Herzinfakt sterben, nicht dass er nicht so schon besorgt aussah. Ohne zu zögern klopfte er an die Tür, öffnete diese und trat ruhig ein. "Entschuldigung für die Verspätung Mr. Dreyar, wir hatten-", er zögerte kurz und schaute zu seinem Zimmerbewohner, "einige Verzörgerungen auf dem Weg hierher." Desinteressiert und unnachgiebig traf er wieder Laxus Blick. Er hatte nicht vor zu erklären wie viele und welche Verzögerungen genau sie gehabt hatten, ausserdem war er sich sicher, dass der Lehrer sich diese sehr gut ausmalen konnte. Ein weiterer Blick auf Harana liess ihn dessen Nervosität bemerken, nicht dass er es ihm verübelte. Ohne auf eine mögliche Standpauke oder die Erlaubnis sich zu setzen zu warten, zog er den Vampir ein weiteres mal hinter sich her auf zwei leere Plätze in der hintersten Reihe zu. Zu seiner Zufriedenheit, und leichter Schadenfreude, wegen welcher er sich auch gleich schlecht fühlte, waren sie nicht die einzigen die zu spät kommen würden wie es aussah.





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#33

RE: Die Bewältigung des Alltags

in Das Haupt-Rpg 22.05.2015 19:26
von Naelia • 2.016 Beiträge

Mit einem resignierten, leisen Seufzen nahm Saya wahr welch große Anstalten Elahe doch machte um sich ebenfalls langsam aufzurichten und richtig wach zu werden - nämlich gar keine. Anstatt nun aber noch ein Kissen oder ähnliches zu werfen war es wohl doch eine klugere Wahl gewesen sich erst einmal das Bein zu stoßen - ja, es tat noch immer weh - und sie anschließend mit netten Worten aus dem Schlaf zu locken. Nun gut, ein Kissen hätte es aber auch getan. Denn außer einem leisen Grummeln regte sich im Bett ihrer Zimmergenossin rein gar nichts bis sie schließlich etwas Krach gemacht hatte. Wenigstens waren sie beide jetzt zumindest wach und nach den Worten und der Reaktion von Elahe zu urteilen hatte schließlich nun auch sie bemerkt wie hell und vor allem wie spät es überhaupt schon war. Nämlich noch immer viel zu spät. Und genau damit sank auch Sayas letzte Hoffnung auf den Nullpunkt, ihre Uhr könnte vielleicht eine Stunde vor gehen. Ein super Start in eine vielversprechende Schulwoche. dachte sie sarkastisch und verdrehte daraufhin kurz ihre Augen, während sie kurz zu ihrer Zimmergenossin blickte und erkannte, dass diese nach einem weiteren Stöhnen den Kopf erneut in das Kissen sinken ließ. Verständlich, denn auch sie würde jetzt am liebsten noch im Bett liegen und einfach weiterschlafen können. Aber irgendwer musste ja auch mit gutem Beispiel voran gehen... oder so ähnlich.
Saya wühlte derweil schon einmal in ihrem Kleiderschrank herum und warf sich ein paar ausgewählte Sachen auf ihr Bett - oder wahlweise auch daneben - bevor schließlich hinter ihr eine leise und dumpfe Begrüßung erklang und sie sich wieder in dieselbe Richtung drehte. Auch wenn Elahe während ihrer Worte ihren Kopf noch immer im Kissen vergrub konnte Saya diese ganz gut verstehen - vielleicht lag dies aber auch einfach schon an der Gewohnheit von solchen Situationen. Ihre Mundwinkel zuckten jedenfalls schon wieder leicht belustigt, während man in ihren Augen dennoch eine leichte Resignation sehen konnte. "Tut mir leid dir das sagen zu müssen, aber die erste Stunde fällt - laut meiner Informationen - nicht aus und hat vor wenigen Minuten gestartet. Und das mit Mr. Dreyar." Den leicht starren Blick aus Elahes Augen erwiderte sie anschließend, bevor sie etwas mit den Schultern zuckte und den danach folgenden Worten lauschte.
Ein leichtes Grinsen legte sich trotz ihres eher verschlafenen Gemüts auf ihre Züge und sie legte den Kopf leicht schief, als wolle sie aus derselben Perspektive wie ihre Zimmernachbarin zu der anderen blicken. "Ach komm, du willst doch sicher keine Stunde mit deinem Lieblingslehrer verpassen, oder?" rief sie leicht hin ironisch aus und lachte anschließend, bevor sie die wenigen Sachen vom Boden aufsammelte, die zuvor durch sie darauf gelandet waren.
Noch während dieses Versuchs ertönte hinter ihr jedoch ein dumpfes Geräusch und sie ließ eben jene Sachen wieder leicht erschrocken auf den Boden fallen. Und dies, obwohl sie solche Aktionen mittlerweile schon gewohnt sein musste. Mit einem leisen Seufzen sammelte sie schließlich die Sachen erneut auf und legte sie gänzlich auf ihr Bett, ehe sie selbst folgte und ein wenig irritiert zu der nun am Boden sitzenden Elahe blickte. "Also weißt du, ein kalter Waschlappen oder ein Wecker können dasselbe bewirken, du musst dich nicht jedes mal hals über kopf aus dem Bett stürzen." schmunzelte sie amüsiert und beobachtete wie sie nun etwas wackelig aufstand.
"Keine Angst, ich bin nicht ganz so fertig wie du und selbst wenn, dann würde unsere Ausrede nur noch glaubwürdiger rüberkommen. Solange sich Mr. Dreyar diese überhaupt anhören wird." zuckte sie derweil erneut mit den Schultern. Genau genommen interessierte sie die Meinung von diesem Lehrer im Moment nicht wirklich, auch wenn dies vor allem an ihrem noch eher müden Zustand liegen könnte. Dass sie keinesfalls müde wirkte lag lediglich an dem Schreck über das Verschlafen kurz zuvor und würde sich sicher in ein paar Minuten schon wieder legen.

Naelia beteiligte sich noch immer nicht wirklich am Unterrichtsgeschehen, weder als Mr. Dreyar Love etwas über das zaubern von Regenbögen erklärte, noch als Enya schließlich nach vorne trat und ihre Magie präsentierte. Was sollte sie dabei auch groß tun? Erstaunt tun und sich daraufhin sofort ebenfalls melden, weil sie ihre Magie auf die gleiche Weise zur schaue stellen wollte? Nein. Einfach nein, das hatte sie nicht nötig. Und das nötig nur in dem Sinne, dass es ja außerhalb des Unterrichts verboten war. Bei Fähigkeiten wie Enya sie besaß war es daher ja fast noch etwas verständlicher warum sie genau diese im Unterricht nutzen wollte. Aber sie selbst konnte ihre Fähigkeit nutzen wann immer sie wollte, einfach aus dem Grund da es niemand bemerkte. Und vielleicht auch genau daher würde die Engelsdame es nun auch nicht zeigen. Einfach weil Mr. Dreyar dann sehen würde, dass man ihr ihre Fähigkeit wirklich nicht ansehen konnte. Weder an einer veränderten Augenfarbe, noch an irgendwelchen anderen äußerlichen Merkmalen. Und auch sonst fand sie es eher sinnlos so etwas ohne Grund zur Schau zu stellen. Was brachte es ihr denn auch? Nichts, und genau das war der Punkt. das einzige, bei dem Personen wie Lehrer ihr eventuell Hilfe bieten könnten wäre die Steuerung ihre dämonischen Seite. Aber damit würde sie niemals zu Lehrern dieser Schule gehen, da sie nicht daran glaubte jemand könne ihr helfen. Außerdem würde sie sich genau mit diesem Geständnis auch verraten. An der Hoseki schule galt sie als reinrassiger Engel. Was würden sie nun also tun, wenn sie anderes erfahren würden? Ziemlich schwer zu sagen, aber im Moment wollte sie es auch gar nicht ausprobieren.
Schnell wurde die Aufmerksamkeit der Blonden jedoch auf etwas ein wenig spannenderes gelenkt und sie richtete ihren Blick langsam und ruhig zur Tür, in der nun Mihael und Harana auftauchten. Es war ja klar gewesen, dass es lediglich bei diesen beiden ein Versehen war zu spät zu kommen. Bei anderen war dies jedoch nicht der Fall. Ruhig verfolgten ihre Augen einen Moment noch wie ersterer Harana nach einer Entschuldigung an Mr. Dreyar hinter sich her auf einen der Plätze neben sich, ebenfalls in hinterster Reihe zog, ehe sie sich ruhig wieder zurück lehnte und wartete ob die Reaktion des Lehrers denn wenigstens noch etwas interessanter wurde. Jedoch hatte dieser gesagt, dass er es heute dulden würde wenn die Schüler sich kurze Zeit verspäteten, also würde dies wohl nicht eintreffen. Mit einem leisen und leicht gelangweilten Seufzen strich sich die blonde Engelsdame kurz durch ihre Haare, ehe sie noch einmal kurz hinab zu ihrem Begleiter blickte und anschließend den Blick erneut Richtung Fenster wandte.


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#34

RE: Die Bewältigung des Alltags

in Das Haupt-Rpg 10.06.2015 21:37
von MarikFeuerseele | 946 Beiträge

Marik saß entspannt auf seinem Platz, die Beine soweit ausgestreckt, wie es der hinten geschlossene Tisch zuließ. Schmunzelnd folgte er der Diskussion zwischen Mr. Dreyar und Love und schaute seiner Schwester dabei zu, wie sie aus ihren Flammen Tiere formte. Ja, das machte er auch gern, wobei es ihm die Drachen angetan haben.. Und zu seiner Schande musste er gestehen, dass es auch recht amüsant war, Blumen zu formen. Wer konnte schon einer Rose aus Feuer widerstehen?..

Nala hingegen konnte wegen Love nur den Kopf schütteln und beobachtete voller Staunen das Feuerspektakel ihrer Mitschülerin.

Atmen, Laxus, es ist nur Love..
Er atmete einmal tief durch, bevor er sich erneut Love zuwandte, während Enya nach vorne kam.
Nein, ich kann keine Regenbögen zaubern und ich gebe auch ehrlich zu, dass ich dies nicht können will., ja, tu es.. gab er sich innerlich Mut, bevor er fortfuhr, Wenn du willst setzen wir uns heute Nachmittag noch einmal zusammen und forschen nach deiner Magiequelle.. eine Art Nachhilfe sozusagen..
Damit richtete er seine Aufmerksamkeit auf die Feuermagierin, hielt kurz nach dem Feuerlöscher in der Ecke des Klassenzimmers Ausschau und beobachtete dann, was Enya aus ihren Künsten machte.
Als sie ihn fragend ansah, nickte er erneut, dass sie sich wieder setzen konnte, Dank-
Er stockte, als es an der Tür klopfte, diese geöffnet wurde und Harana und Mihael in den Raum traten. Laxus‘ Blick huschte zur Uhr über der Tür, deren großer Zeiger gerade auf die 2 sprang. Glück gehabt..
Ich mache heute mal eine Ausnahme. knurrte er und war drauf und dran, einen von beiden nach vorn zu zitieren, damit auch sie etwas zeigten. Doch die Schüler sahen dies bestimmt als Strafe an, wobei sie ja sonst auch jede Gelegenheit nutzten, ihre Fähigkeiten einzusetzen.
Er lief um das Pult herum und notierte sich, wer für diese Stunde zu spät kommen würde und dachte auch gleich darüber nach, welche Strafen er wohl verteilen würde.
Noch irgendwelche Freiwillige? Ansonsten schlagt in eurem Buch die Seite 37 auf - Praktische Magie im Alltag - und bearbeitet die Aufgaben.
Ich hasse unseren Lehrplan.. Die machen noch immer genau den Mist, den ich damals auch durchkauen musste.. Wann wird endlich die praktische Übung eingeführt?.. Wir haben einen riesigen Sportplatz, da kann doch gar nichts schiefgehen..
Abwesend notierte er sich zu Jamiel Timid, dass dieser vorerst seine Zeit auf der Krankenstation verbrachte.

Kaddyatou verließ das Schulhaus und sog die frische Luft tief in ihre Lungen. Dieses stickige Haus brachte sie noch irgendwann um. Sie sah hinauf in den blauen Himmel und blinzelte gegen die Sonne an. Es gab Tage, da vermisste sie ihre Heimat.
Mein Stamm wird auf der Jagd sein.. noch sind die Tiere schläfrig.. dachte sie lächelnd und sah einem Vogel nach, der erschrocken durch ihre Größe in den Wipfel eines Baumes flog. Ihre Gedanken kehrten dorthin zurück, wo sie hinsollten: Zum Unterricht.
In Lehrplan stehen etwas von nordische Mythologie, sein sehr interessant..
Ihre Gedanken schweiften in die Zeit, als sie selbst im Norden Europas unterwegs war.
Aber ich glaube, Schüler sollten auch über Mythologien Afrikas lernen.
Und damit hatte Kaddy ihr Unterrichtskonzept noch bevor sie sich unter dem Baum niederlassen konnte, in dessen Krone der Vogel vor sich hin schimpfte.


















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#35

RE: Die Bewältigung des Alltags

in Das Haupt-Rpg 11.06.2015 22:24
von Ophelia • 565 Beiträge

Ophelia verdrehte leicht die Augen, als Mr. Dreyar ihnen auftrug, das Buch zu öffnen. Das mit dieser Bucharbeit würde sich wohl nie ändern. Wow wie wir Bucharbeit doch lieben sagte sie leise und schüttelte den Kopf. Ihre Augen huschten kurz über die Seiten, die er ihnen genannt hatte, bevor sie resigniert seufzte.

Akuma musterte Zuao kurz, bis er schließlich sich dazu entschloss seinem Ausruf folge zu leisten. Naja mehr oder weniger, denn er ließ sich gemächlich Zeit um bis zur Tür zu kommen. Zuzu, von Stress bekommt man Falten setzte er noch leicht provokant hinterher. Manchmal war es einfach zu schön, den Inkubus aufzuregen.

Nori hatte den gemeinten Baum erreicht und ließ sich unter diesem nieder. Nicht weit entfernt entdeckte sie Kaddyatou. Sie mochte die löwenähnliche Lehrerin. Es war interessant was sie zu erzählen hatte, denn anscheinend war sie schon überall einmal gewesen. Nori selbst hatte auch einige Orte bereist, aber alle Ecken dieser Welt kannte sie nicht.

Kenshin zuckte kurz mit den Schultern und dachte dann kurz nach. Was konnte wohl rotbraun sein? Seine Augen vielleicht, aber die würde sein werter Kollege wohl kaum wählen. Das wäre ja beinahe schummeln, immerhin konnte er sie selbst doch nicht sehen. Er sah sich um und entdeckte einen Blumentopf, der perfekt auf die Beschreibung passte, wenn da nicht dieser grüne punkt mitten in der mitte gewesen wäre. Die Marmelade am Buffet? fragte er deshalb und deutete mit einem nicken in die gemeinte Richtung.






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#36

RE: Die Bewältigung des Alltags

in Das Haupt-Rpg 19.06.2015 18:08
von Zuao • 910 Beiträge

Zuzu. Er nannte ihn doch nicht ernsthaft wieder Zuzu. Dieser dumme Spitzname war nicht einmal kürzer, als der eigentlicher, aber ließ ihn viel zu niedlich und verweichlicht klingen. Also wieso musste ihn nur jeder ständig so nennen? Aggression stieg weiter in ihm an und statt sich zu beeilen, hier weg zu kommen, bummelte Akuma auch noch. Eigentlich wollte Zuao ihn nur hier weg haben und drohen, aber jetzt musste er wohl doch wieder ernst machen. AKUMA!, brüllte er aggressiv und schlug seine Hand in den Boden, was ein lautes Krachen zur Folge hatte. Der Dunkelhaarige war stark versucht, seiner Wut freien Lauf zu lassen, das ganze Haus zu zerstören und Akuma unter den Steinen zu zerquetschen. Er schnaufte und hob seinen Oberkörper an, richtete sich auf und ging mit schweren Schritten zu dem Schreibtisch, wo er sich Bleistift und Bleistift packte, scharf anspitzte und als Munition in die Hosentasche steckte. Jetzt ging es auf die Jagd. Sacrebleu! Akuma, ich bring dich um!, fluchte er lautstark, als er seinen müden Körper zum Bewegen zwang und auf die Suche nach dem gehassten Typen ging.

Love wollte schon empört aufbrüllen. Wie konnte den Laxus keine Regenbogen herbeizaubern wollen? Wie war das möglich? So etwas Schönes wollte doch gewiss jeder Mensch, oder was auch immer hier versammelt war, heraufbeschwören können. Jedoch brüllte sie nicht wieder ihr Entsetzen durch den ganzen Raum, sondern strahlte wie ein Honigkuchenpferd. Oh ja, ich bring Kekse mit, war ihre Aussage zum Nachhilfeunterricht. Das würde bestimmt ganz gut werden. Zudem konnte sie nicht nur über sich lernen, sondern vielleicht auch herausfinden, was für ein Kaninchen perfekt für den Blonden wäre. Auch wenn der Kauf von diesem wohl noch warten müsste, wenn heute Magie-Nachhilfe anstand. Dann betrachtete sie das Feuer bewundernd, ehe sie wild mit den Armen fuchtelnd die beiden Verspäteten begrüßte. In ihr steckte eindeutig zu viel Energie. Diese verpuffte jedoch, als Laxus das Buch erwähnte. Konnte etwas noch unattraktiver sein, als ein langweiliger alter Schinken, in dem dummes Theoriezeug stand? Bestimmt nicht! Darum schnappte sie sich einen Stift, öffnete das Buch und malte lieber Herzchen, Tierchen und Zeichen auf die Seiten. So verbrachte sie die Zeit lieber, als diese dummen, komplizierten und viel zu vielen Worte zu lesen. Aber sie störte nicht weiter.

Er wurde gezogen, ließ das zu. Er hatte mit sonst einer Strafe gerechnet oder lautem Gebrüll, aber ihr Lehrer blieb ruhig und verzieh ihnen ihre Verspätung. Mihael hatte es geschafft. Dennoch klopfte sein totes Herz ihm bis zum Hals, schwitzte er und Atmete hektisch, als er endlich auf einem Platz saß. Er lebte noch und sein Kopf war ihm nicht abgerissen worden. Es war ein gutes Gefühl, auch wenn Harana noch einige Zeit brauchte, um sich wieder zu beruhigen. Danke, meinte er leise und sah zur Seite. Es ist wirklich nett, dass du mir so hilfst... du bist so ein guter Freund. Sentimental berührt, wischte sich der Emotionale gleich einmal die Freudentränen aus den Augenwinkeln und sah sich um. Jamiel war nicht da. Schade, dass bedeutete wohl, dass es diesem noch nicht besser ging. Aber er sollte jetzt nicht über einen anderen Mann nachdenken, als den, der da unten stand und heimlich vor sich hin brodelte. Also schnappte er lieber schnell das Buch und schlug es auf, um der aufgetragenen Aufgabe nachzukommen. Er durfte es sich heute einfach nicht noch mehr mit Herr Dreyar verspaßen, sonst wäre sein Leben nicht länger fähig, spaßig zu sein.

Jetzt spielten sie beide also wirklich >Ich sehe was, was du nicht siehst<. Erwachsene Männer hatten ja auch nichts wichtigeres an dieser Schule zu tun. Vielleicht sollten sie sich an der löwenartigen Lehrkraft ein Vorbild nehmen, aber lieber nicht. Lieber dumme Spielchen spielen und die Zeit somit überbrücken. Kenshin hatte nur leider bisher kein Glück. Egal was er auch nannte, Shoya verneinte. Es war ja auch etwas, das der Kollege nicht sehen durfte, also konnte er ja nur versagen. Nein, Nein, auch nicht, leider falsch, knapp daneben, weit verfehlt, nope, njet, niente, no, murmelte er auf jeden Vorschlag vo ihm und grinste. Das Spiel heißt, ich sehe was, was du nicht siehst... also gib es auf, du siehst es nicht, schmunzelte der Lehrer und steckte sich grinsend einen Keks zwischen seine bleichen Lippen. Zum Glück einer vom Büffet. Fremde Kekse, die irgendwo in der Schule herum lagen, rührte er nicht mehr an. Er vertraute nur noch auf die Auslage hier in der Mensa, denn sonst geriet er nur mal wieder an einen von Love. Und das letzte mal war er aus irgendeinem Grund am nächsten Tag nackt auf dem Schuldach aufgewacht. Er hatte sich nie daran erinnern können, was dieser Keks mit ihm angestellt hatte, aber bestimmt nichts gutes. Und gibst du jetzt auf, Kenshin? Er wackelte mit seinen blauen Augenbrauen und grinste dem anderen zu. Er hatte keine Chance!






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#37

RE: Die Bewältigung des Alltags

in Das Haupt-Rpg 30.06.2015 02:21
von Akela • 1.421 Beiträge

Akela nahm mit einem kleinen seufzen ihr Buch zur Hand. Sie mochte kein fan davon sein aktiv am Unterricht teilzunehmen und lesen tat sie eigentlich auch gerne, aber es gab keine trockenere Art zu lernen. Wirklich nicht. Sie hörte sich lieber mehr oder weniger langweilige Monologe an, wie sich alles zurecht zu lesen. Einen Grossteil würde sie ja dann so wie so ausblenden wenn sie las. Was hatte sie also davon?

Enya setzte sich wieder auf ihren Platz und unterdrückte ein genervtes Stöhnen. Bücher. Und dann auch noch am frühen Morgen. Wie sie Theorie doch hasste. Warum konnten sie nicht draussen irgendetwas interessantes machen? Die kompliziert formulierten Wortzusammenhänge ihres Buches verstand sie meist nicht, und Enya war sich sicher, dass es nicht an ihr lag. Der Typ der viel lass war sie ausserdem auch nicht...

Es war einer dieser wenigen Momente wo sich ein Lächeln auf Mihaels Lippen Stahl und er wirklich nicht wusste was er sagen sollte. Sich zu bedanken wäre angebracht, aber es käme komisch rüber, also beliess der Halbdämon es bei einem dankbaren Lächeln und keinen Worten, Harana würde schon verstehen.
Schnell krahmte er sein Buch hervor. Er bemerkte die vielen unbegeisterten Reaktionen, ihn störrte die theoretische Arbeit wenig, allerdings wurde sie schnell langweilig. Es gab wenig Dinge die er mehr hasste als Langeweile...





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#38

RE: Die Bewältigung des Alltags

in Das Haupt-Rpg 05.08.2015 21:57
von Sam • 6 Beiträge

Ich saß gelangweilt vor den Aufgaben, die wir nun bearbeiten sollten. Mir war von Anfang an klar, dass ich heute keinen Finger rühren würde. Wär wahrscheinlich auch besser so, denn eine Pechsträhne wie heute hatten ich nur selten.
So stand ich heute viel zu früh auf, da ich nicht wieder einschlafen konnte. Ich hatte mich vorsichtig, um die andern nicht aufzuwecken, aus dem Bett geschlichen und im Bad umgezogen. So gut, so schön. Gesternabend hatte ich zum Glück auch schon den Spiegel mit einer Plastiktüte verdeckt, so kam ich auch recht schnell voran.
Ach beim Essen war nichts Auffälliges passiert, doch ich hatte ein schlechtes Bauchgefühl und wenn ich eins wusste war, ich sollte auf mein Bauchgefühl hören. Also verhielt ich mich extra vorsichtig, was im Nachhinein wohl wirklich komisch ausgesehenen haben musste.
Und nun saß ich hier und wusste nicht was ich machen sollte…
Die Aufgaben bearbeiten und dafür meine Brille abnehmen kam nicht in Frage, wer weiß wo auf mich der nächste Spiegel warten würde.
Gekonnt spielte ich mit meinem Kugelschreiber in der Hand, um mir irgendwie die Langeweile zu vertreiben. Draußen mussten die Kirschblüten am Fenster vorbeifliegen, doch das einzige was ich durch die Gläser sah, waren verschwommene Farben.
Gott jetzt hatte ich genug! Ich kann mich nicht von meinem Bauchgefühl runter ziehen lassen. Meine rechte Hand wanderte langsam zu meiner Brille, um sie abzunehmen. Epische Musik lief dabei in meinem Kopf, bis….
„Neeeeiiiiinnnn“ Ich war mir sicher in diesen Moment war ich der Mittelpunkt der Klasse, doch aufmuntern konnte das mich nicht gerade. So sinkte mein Kopf Richtung des Tisches. Tränen hatten sich in meinen Augen gesammelt. Als mein Kopf mit einem leisen, dumpfen Geräusch auf kam, spürte ich das kühle Holz an meiner Stirn.
Ich hätte auf mein Bauchgefühl hören sollen, wie doch so oft, wo ich schon gegen mein Bauchgefühl gehandelt hatte und es betreut hatte.
Ich hatte einen Pickel!! Wie konnte das sein?
Als ich meine Brille abgenommen hatte, konnte ich in meinem kleinen Spiegelbild ihn genau erkennen. Einen kleinen, nein, kitzel kleinen Pickel genau auf meiner Stirn.
Es wäre besser gewesenen, wenn die Welt untergegangen wäre…


Jeder hat Leichen im Keller, doch der Trick ist damit um zu gehen ^^
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#39

RE: Die Bewältigung des Alltags

in Das Haupt-Rpg 13.08.2015 20:45
von MarikFeuerseele | 946 Beiträge

Marik rückte näher an Enya heran und lehnte sich leicht über den Tisch. Durch die ganze Hektik hatte er seine Bücher im Zimmer liegen lassen. Dass er überhaupt Block und Stift in seiner Tasche hatte, grenzte da schon fast an einem Wunder.
Schwesterherz, du hast doch sicher nichts dagegen, wenn ich bei dir mit reinschau? flüsterte er grinsend und schlug eine freie Seite auf - frei im Sinne von: Kritzeleien begrenzten sich auf den Seitenrand.
Er seufzte innerlich. Theorie war so furchtbar.. theoretisch.. trocken, langweilig und mal ehrlich.. Magie im Alltag? In der Schule durften sie ihre Magie doch auch nicht außerhalb des Unterrichts anwenden..

Nala dankte dem Wesen, dass die Größenmagie entwickelt hat. Sie griff in ihre winzig kleine Tasche und zog ihr Magiebuch heraus, dass ihrer Größe angepasst war. Dazu noch einen Stift und einen Block.
Meine Sachen könnten aus einem Puppenhaus stammen.. dachte sie lächelnd und machte sich fleißig daran, die Aufgaben zu bearbeiten.

Laxus versuchte, nicht weiter auf Love zu achten, schlimm genug, dass er sich freiwillig auf eine Nachhilfestunde mit der eigenwilligen Schülerin einließ.
Er sah auf, als plötzlich ein verzweifelter Schrei ertönte. Samuel Loveless hatte den Kopf auf den Tisch sinken lassen, offenbar den Tränen nahe. Er hob fragend eine Augenbraue, an den Aufgaben konnte es nicht liegen. Das waren die einfachsten Übungen, die er ihnen anbieten konnte. Sie hatte also ein persönliches Problem.. Und damit musste sie sich an jemand anderes wenden. Er war weder Psychiater, noch Vertrauenslehrer und das war auch gut so.
Sein Blick huschte zur Uhr, die Aufgaben würden bis zum Stundenende reichen. Leise seufzend hockte er sich auf das Pult, nahm sein Notizbuch zur Hand und trug sich ein, wer sich heute noch seine Strafe abholen kommen konnte.
Yagatera.. die beiden Katos, van Burren notierte er sich und klappte sauer das Buch zu, [i]schade, dass ich meine Blitze nicht als Strafe benutzen darf.. wirklich schade..
Grimmig blickte er durch die Klasse und wartete schweigend auf die Klingel..
...
Als es dann endlich kurz vor Schluss war, rutschte er vom Pult, räusperte sich kurz und sah in die Runde.
Solltet ihr Zuao, Akuma, Elahe und Saya über den Weg laufen.. Sie dürfen sich morgen pünktlich um 7 im Gewächshaus einfinden und Ms. Caven bei der Pflege der Pflanzen zur Hand gehen.. Zur Magie-Doppelstunde am Donnerstag treffen wir uns auf dem Sportplatz.
Er sah zu Love.
Komm 15.30 Uhr ins Gewächshaus, dann werden wir mal sehen, wie wir deine Magie wecken..
Damit entließ er seine Klasse und setzte sich hinter das Pult, um sich noch ein paar Notizen zum Unterricht zu machen.

Kaddyatou lag gemütlich unter dem Baum, blickte kurz auf, als sich Katana in der Nähe niederließ. Sie lächelte und grüßte ihre Kollegin mit einem Nicken. Katana war eine wunderbare Gesprächspartnerin, anders als so manch anderer Lehrer..
Schweigend blieb Kad liegen, lauschte dem Wind und den Vögeln, bis ihr Instinkt ihr sagte, dass es Zeit war, sich in das enge Gebäude zurückzubegeben. Ihr Klassenzimmer befand sich im Erdgeschoss, worüber sie sehr dankbar war. Elegant stand sie auf, winkte Katana kurz zum Abschied und lief dann zurück zum Schulgebäude.
Sie stolzierte durch die große Eingangstür, wandelte durch die Schülerschar hindurch, die in ihre nächsten Klassenzimmer wuselten.
Auf leisen Sohlen betrat sie ihr Klassenzimmer und wartete geduldig auf ihre Schüler..


















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#40

RE: Die Bewältigung des Alltags

in Das Haupt-Rpg 17.08.2015 00:26
von Ophelia • 565 Beiträge

Stillschweigend ließ Ophelia den restlichen Unterricht über sich ergehen. Erleichtert atmete sie aus, als es klingelte und ließ ihre Sachen in ihrer Tasche verschwinden. Endlich ist diese Quälerei vorbei. Ich hoffe Mythologie wird etwas praktischer Sie zog ihre Handschuhe zurecht und sah zu Enya und Marik.

Akuma zuckte nicht einmal mit der Wimper und öffnete die Tür. Er lief gelassen den Flur herunter. Es würde eh etwas dauern bis Zuzu auf hochtouren wäre. Akane erschien neben ihm und warf ihm einen leicht säuerlichen Blick zu. Er ignorierte sie einfach und warf immer mal wieder einen Blick nach hinten um nach dem Inkubus ausschau zu halten. Zuzu
Sehr wütend
viel zu langsam
Dachte er wäre schneller
Sacrebleu!

dichtete er munter vor sich hin und schlug den Weg Richtung Mythologie unterricht ein.

Nori genoss es richtig unter dem Kirschbaum zu sitzen. Sie merkte kaum wie die Zeit verflog, während sie meditierte. Am Rande nahm sie wahr, wie ihre Kollegin Kaddyatou an ihr vorbei lief und kurz winkte. Freundlich hatte sie zurück gewunken. Wenn Kaddy jetzt ging, hieß dies, dass Laxus kein Unterricht mehr hatte. Sie selbst hatte ebenfalls noch keinen Unterricht und konnte ruhig hier noch etwas sitzen bleiben.

Kenshin entkam ein Schnauben. Niemals Süßer Er wackelte ebenfalls mit seinen Augenbrauen, allerdings hatte dies einen anzüglichen touch. Es ist der Fußboden? meinte er etwas desinteressiert und wiegte seinen Kopf von einer auf die andere Seite. Eigentlich war das echt nicht seins.Oder meinst du meine unwiderstehlich gut aussehenden Augen? Er meinte es mehr als Scherz, da er ja bereits festgestellt hatte, das dies gar nicht gehen würde.






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#41

RE: Die Bewältigung des Alltags

in Das Haupt-Rpg 17.08.2015 15:55
von Zuao • 910 Beiträge

Und natürlich, statt die Beine in die Hand zu nehmen, zu rennen und zu fliehen, machte sich Akuma lustig. Dichtete noch eines seiner lächerlichen Elfchen auf die Situation des Incubus hin. Was erhoffte sich dieser Dummkopf nur von diesem Verhalten? Die Wut in Zuao, die seine Müdigkeit langsam übertraf und damit auch seine Bewegungsgeschwindigkeit steigerte, lenkte ihn. Knurrend folgte er dem Typen, der ihm seinen Schlaf genommen hatte. Mit den Füßen stieß er sich fest vom Boden ab, machte größere Schritte, sprang nahezu schon, nur um die Distanz zu der Nervensäge seines Tages vielleicht sogar seines Lebens zu verringern. Ich hasse dich, Akuma... so sehr... du wirst so sehr bluten..!, drohte er in seiner schlechten Laune und hatte die Fäuste fest geballt. Diese Prügelei, welche Zuao gewiss heraufbeschwören würde, würde ihm eine enorme Freude bringen, wenn gleich auch eine große Strafe. AKUMA!, erhob er seine Stimme enorm laut und hatte ihn endlich in seiner Nähe, gleich darauf zum greifen nah und somit holte er auch schon seine Faust aus.

War die Malstunde nun etwa vorbei? Herzen und Regenbogen zierten nun die Seite mehr und zufrieden betrachtete Love ihr ungefordertes Kunstwerk und sah dann noch einmal zu Laxus. Ich versuche da zu sein, aber wenn die Kekse noch nicht fertig sind, komme ich vielleicht ein bisschen später.. .aber vielen vielen Dank. Ich werde mir Mühe geben und freue mich schon drauf, Regenbögen zu zaubern... äh... mögen sie Schokolade oder Vanille mehr?, lächelte sie dem blonden Mann freundlich zu. Dann sprang sie auf, packte alles in ihre Umhängetasche und lief den anderen nach. Was hatten sie jetzt gleich wieder? Irgendein Fach... bestimmt wieder abgewandelter Kunstunterricht, denn alles andere war ja langweilig... obwohl? Love würde es einfach mal auf sich zukommen lassen.

Er war nicht mehr negativ aufgefallen und hatte auch alle Aufgaben erledigt. Hoffentlich gut und zu genüge. Zumindest war Harana der Ansicht, dass er es verstanden hatte, aber wenn Laxus all diese Theorie in der nächsten Stunde auf dem Sportplatz in Realität umsetzen wollen würde, wäre das wahrscheinlich doch zu viel. Der junge Vampir war etwas nervös, als der Lehrer das so sagte. Bestimmt würde er sich da nur blamieren oder verletzen...
Aber jetzt sollte er sich vielleicht nicht darum kümmern in seinen Gedanken, sondern noch einmal den Stoff der letzten Stunde Mythologie hervorrufen. Was hatten sie gleich wieder? Er kam nicht darauf, wurde deshalb nervöser und sah sich suchend nach anderen um. Was haben wir letzte Stunde gemacht?, fragte er kleinlaut in die Gruppe der mitlaufenden Schüler hinein. Irgendwer würde ihm bestimmt antworten. Irgendwas, kam summend von dem verrückten Hippie, der freundlich zu ihm blickte. Wirklich half dem Vampir diese Antwort aber nicht. Er hoffte, dass sich wer anders zu Wort melden würde, bevor sie im Klassenraum ankamen und ihn die Panik wieder zu enorm packen würde. Wieso war er nur so unvorbereitet?!

Kenshin hatte noch schön weiter gesucht und nun sagte er das. Ach, so anziehend sind die jetzt aber auch nicht, murmelte er, blickte sich diese etwas interessiert an. Sie waren schön, aber waren sie anziehend und so umwerfend schön? Er überlegte darpber, hielt jedoch an seinen Worten fest und grinste dann. Also, meine Augen sind schöner, aber recht hast du dennoch Ein knappes Zwinkern, dann ein kurzer Applaus von drei Schlägen, ehe er aufstand. Der Gong trennt uns wohl, mein aller Liebster mit den zweit schönsten Augen der Welt. Übertriebene, theatralische Gesten unterstrichen die enorme, überzogene Dramatik seiner Worte. Also BYE, summte er und ließ Kenshin, nachdem er ihm zum Wohl der Übertriebenheit noch eine Kusshand zugeworfen hatte, zurück und ging dann zu seinem Unterricht in einer der unteren Stufen. Besser als pubertäre Volltrottel, aber diehätte er heute wohl auch noch zu einem gewissen Prozentsatz.






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#42

RE: Die Bewältigung des Alltags

in Das Haupt-Rpg 19.08.2015 17:07
von Naelia • 2.016 Beiträge

Die Engelin kümmerte sich nicht wirklich um die Aufgaben, die ihnen aufgegeben wurden. Viel lieber hing sie weiterhin ihren eigenen Gedanken nach und überflog lediglich die Seiten. Es reichte ihr ja schließlich auch. Sie wusste schon alles, was es von diesem Buch zu wissen gab. Langweilig und Unterfordernd, so konnte man den Unterricht wohl für Jemanden wie sie nennen. Da war es ihr schon lieber, die nächste Stunde dieser Art auf dem Sportplatz verbringen zu können. Viel spannender würde es d wohl auch nicht werden, jedoch war es wenigstens an der frischen Luft und sie würden vielleicht sogar einmal richtig selbstständig arbeiten können – Keine selbstständige Arbeit, bei der man nur lesen konnte, sondern wirklich etwas tun musste und konnte. Sie würde es ja schon bald wissen.
Naelia war dennoch ziemlich froh, als endlich die Klingel ertönte und die Schüler damit aus dem Unterricht entließ. Ganz anders als Cyrill, denn dieser schreckte von dem schrillen Geräusch eher erschrocken und erbost auf, während sich seine Schuppen deutlich verdunkelten und er einen leisen, drachenartigen, klagenden Klang von sich hören ließ. Die Engelsdame lächelte bei dieser Empörung ihres Begleiters nur, während sie kurz beruhigend über dessen Kopf strich und sich schließlich zusammen mit ihm erhob, wobei der kleine Drache wohl noch zu müde für weitere Unternehmungen war und lediglich wieder auf ihre Schulter flog. Fast schon ein wenig amüsiert über diesen Umstand, aber noch immer ziemlich gelangweilt von so wenig Förderung in der vorigen Stunde verließ sie schließlich den Raum, ohne sich noch einmal nach irgendjemandem ihrer Mitschüler umzublicken. Dabei war sie sowieso eine der letzten, die den Raum verließ, was hauptsächlich daran lag, dass sie gerne dem Drängeln der Masse aus dem Weg ging. Sie konnte ja schon verstehen, dass man von hier so schnell wie möglich weg wollte, aber trotzdem war das kein Grund der Hektik. Sie schritt im Gegensatz dazu elegant und ruhig wie immer aus dem Raum, ehe sie gefasst und selbstbewusst wie immer durch den Flur lief, in Richtung des nächsten Unterrichtraumes. Ihre Laune wollte sich an diesem Tag schließlich auch noch nicht ganz verbessern, egal was sie den anderen auch vorspielte.
Bevor sie jedoch weiterhin darüber nachdenken konnte, wurden ihre Gedanken schon von einer Frage weiter vorne unterbrochen. Was sie in der letzten Mythologie-Stunde gemacht hatten? So weit lag sie doch wirklich nicht zurück, aber Naelia hatte da wohl auch eine ganz andere Sicht auf die Dinge als die meisten anderen. Nachdem Love diese Frage nun aber sehr hilfreich beantwortet hatte – oder eben auch nicht – wollte sie mal nicht so sein und ihn einfach dumm dastehen lassen.
Aus diesem Grund beschleunigte die Engelsdame ihre Schritte unauffällig, sodass sie schließlich fast neben ihm lief, und setzte anschließend ein nachsichtiges und freundliches Lächeln auf.
„Wir haben in der letzten Stunde hauptsächlich die Seiten 42 und 43 im Buch erarbeitet, wenn ich dir damit weiterhelfen kann.“ Antwortete sie ihm nun also und blickte kurz zu ihm herüber. Wenn er jetzt immer noch nicht wusste, von was sie sprach, sollte er eben im Buch nachschauen. Die ganzen Worte von dort würde sie ihm bestimmt nicht wiederholen. Es war dennoch immer wieder ziemlich erstaunlich, wie viel sie doch im Vergleich zu anderen Schülern noch von der letzten Stunde wusste – und dies, obwohl sie sich nun keinesfalls an diesem beteiligte oder auch sonst nur annähernd meldete. Doch gerade bei dem Vampir antwortete Naelia lieber, als ihn schließlich so auflaufen zu lassen. Gerade auch, weil sie wusste wie schnell er überreagieren und panisch werden konnte. Aber gut, sie wollte ja nicht sagen, dass sie da anders war.
Die leisen Kopfschmerzen, die sie seit diesem Morgen plagten, meldeten sich bei diesem Gedanken jedenfalls wieder stärker als zuvor zu Wort. Und das, obwohl sie heute außer bei Cyrill ihre Fähigkeiten noch keinesfalls angewandt hatte. Dieser bemerkte ihr Befinden wohl auch, sodass er kurz seinen Kopf von ihrer Schulter hob und sie aus seinen dunklen Augen heraus fragend anblickte. Ohne seinen Blick auch nur zu erwidern schüttelte Naelia den Kopf unauffällig. Sie konnte ihm jetzt nicht erklären, was los war. Vielleicht konnte sie ja aus der nächsten Stunde eine Weile unauffällig verschwinden. Würde ihr jedenfalls mal gut tun, bei diesem nervenauftreibendem Pack. Nicht zu vergessen, dass Schüler wie Zuao wohl demnächst auch wieder auftauchen würden. Horror, nicht er direkt, sondern einfach nur die Tatsache, dass dann neben Love noch Jemand den unterricht stören würde. Oder er würde ihr ihren Sitzplatz auf der hintersten Reihe streitig machen wollen – keine Chance, das konnte er vergessen – und dann schlafen, was ihr dann doch lieber wäre. Eigentlich war es ihr aber auch ziemlich egal, was dieser Hohlkopf oder Leute wie Love nun taten. Solange sie sie in Ruhe ließen, war alles gut.
Kopfschüttelnd über diesen Umstand sah sie sich schließlich wieder im Flur um und beobachtete die einzelnen Schüler. Instinktiv verengte sie ihre Augen kaum merklich und checkte die entgegenkommenden Schüler ab- mit ihrer Fähigkeit, wie sich verstand. Doch sie stoppte ihr Tun kurz darauf wieder und hob eine Hand an ihren Kopf, das war eine wirklich dumme Idee, denn damit verschlimmerte sie lediglich ihre Kopfschmerzen und bezweckte trotzdem nichts. Was sie damit nun erreichen wollte, war ihr auch nicht klar, doch es war einfach eine Angewohnheit von ihr und sie konnte es nicht unterdrücken. Cyrill erhob sich in der Zwischenzeit wieder in die Luft und blickte fast schon besorgt auf sie hinab – so besorgt, wie Drachenaugen eben wirken konnten. Naelia wandte sich nun jedoch wieder an Harana, der sich noch immer neben ihr befand. „Hör zu, Harana. Tust du mir einen kleinen Gefallen? Richte bitte Miss Kaddyatou aus, dass ich ein wenig später kommen werde. Und wenn dir noch immer nicht klar sein sollte, was wir letzte Stunde behandelt haben, überflieg einfach noch einmal die Seiten im Buch vor dem Unterricht.“ Die Blonde wandte sich kurz darauf wieder von dem Vampir ab, drehte jedoch noch einmal ihren Kopf in seine Richtung. „Und Danke dafür.“
Sie war sich sicher, dass Harana ihre Nachricht schon überbringen würde. Es war zwar nicht gerade sehr geschickt, kurz vorm Unterricht zu verschwinden, aber sie würde sonst noch die Krise bekommen. Ein seltsamer Start in den Tag, aber man konnte es schließlich auch nicht ändern und Naelia würde den Tag einfach so schnell wie möglich hinter sich bringen. Oder wollte zumindest, denn bei ihren Stunden heute würde das wohl kaum möglich sein. Kopfschüttelnd und ohne auf eine Antwort des Vampirs zu warten wandte sie sich schließlich ab und lief in eine andere Richtung weiter. Genau genommen bewegte sie sich zum Ausgang, um kurz einmal frische Luft zu schnappen. Ob nun ein Lehrer sie dabei sehen würde oder nicht war ihr egal, sie wusste schon sich zu helfen und rauszureden. Wer würde einem Engel auch nicht glauben? Gerade einem wie ihr, der nun wirklich sehr überzeugend sein konnte. Der kleine Drache tauchte nach wenigen Schritten auch schon wieder neben ihr auf, nachdem er kurz noch ein wenig verwirrt in der Luft umhergeschwirrt war. Doch nun folgte er ihr wieder und zusammen gingen – beziehungsweise flog einer - die beiden auf den Schulhof.
Zu übersehen war Naelia auf jeden Fall nicht, allein schon ihre schneeweißen Schwingen und die unterschiedlichen Augen waren sehr einprägsam und besonders am Äußeren eines Schülers. Schnell merkte die Engelin jedoch, dass sie tatsächlich nicht allein auf dem Hof war, sondern sich auch noch eine Lehrerin hier befand. Unter einem Kirschbaum saß sie da und schien zu meditieren – Katana Miwa, ihre Kunst- und Schwertkampflehrerin, um genau zu sein. Sie war eine ziemlich strenge Lehrerin, bei der man sich tatsächlich immer an die Regeln halten musste. Dumm nur, dass Naelia es mit Regeln nicht so hatte. Sie konnte jedenfalls nur hoffen, dass sie sie nicht bemerkte. Dennoch ungeachtet dessen lief Naelia einfach über den Hof auf einen eher grünen Fleck auf dem Hof, wo sie vorhatte sich niederzulassen und kurz frische Luft zu schnappen. Na hoffentlich ging dies ohne weitere Zwischenfälle gut.


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#43

RE: Die Bewältigung des Alltags

in Das Haupt-Rpg 27.08.2015 21:17
von Sam • 6 Beiträge

Die Klingel, die das Ende der Stunde einläutete, riss mich aus meiner Selbstmitleidsfase. Meine Augen branden, als wenn jemand Lauge in sie hinein gekippt hätte.
Okay vielleicht leicht übertrieben….ABER mindesten genau so schlimm.
Ich ging mit meinen Handrücken noch mal über meine ausgetrockneten Augen und wischte mir die letzten Tränen weg. Mit meinen Händen versetzte ich mir noch zwei leichte Klappser auf die Wangen und strich einmal kurz über meine Stirn. So mit war der Pickel auch gleich verschwunden. Wieso hatte ich das nicht gleich getan? Tja ich blieb wohl immer eine Dramaqueen und zwar die beste ^^“
Doch ich war froh, dass ich so eine Magie beherrschte. Was würde ich bloß ohne meine Kräfte tun?! Schließlich war jetzt nicht die Zeit für in selbst Mitleid zu versinken, jetzt hatten wir nämlich Ähhhmm…
Ach was solls den andern einfach hinterher, allerdings davor noch die Brille wieder aufsetzten. Ohne zu schauen, versteht sich, denn einen Heul anfall am Tag reichte mir
(Obwohl ich den eigentlich nicht gebraucht hätte. Aber nun ja ich war halt eben eine waschechte Dramaqueen…)
Ich tastete nach meiner Brille, die auf dem Tisch vor mir lag und hatte sie auch schnell gefunden. Ohne die Augen auch nur ein spalt zu öffnen, was ich allerdings soooo gerne getan hätte (doch man erinnert sich an den Vorfall von gerade eben), setzte ich sie auf. Schnell wurde aus dem klaren Bild, wieder eine verschwommene Landschaft.
Einzelne Personen zu erkennen wäre jetzt für mich schlicht weg unmöglich, doch meine Zielgruppe hatte ich ihn Visier und war bereit ihnen zu folgen.
So mit stand ich auf, schmiss mir meinen Rucksack über die Schulter und stolperte den andern etwas unbeholfen hinter her.
Ein Fuß nach dem andern setzend und immer darauf bedacht nicht hinzufallen, hörte ich, wie weiter vorne ein leichtes Gespräch angefangen wurde. Irgendetwas wegen der letzten Stunde, doch da ich sowieso keine Ahnung hatte was wir jetzt hatten, ignorierte ich es und stellte mir eher dir Frage, wo denn bitte schön Kimo sei, als ich ihn auch schon heran flattern hörte.
>Kimo wo warst du denn?< Flüstern wandte ich meinen Kopf zum kleinen Drachen, der nun auf meiner Schulter saß. Als Antwort zurück bekam ich ein belustigtes Krätzen.
>Du hörst dich immer noch an, wie ein Rabe, statt, wie ein Drache…< Diese Aussage war eher an mich gerechtet, als an ihn, doch dieser fühlte sich trotzdem angesprochen und schnappte beleidigt nach meinem Ohr.
>Ey! Lass das. Das tut weh, außerdem sind die andern gleich weg. <
Wieder ein Krätzen, dass wohl immer noch sauer, doch zu gleicher maßen belustigt und zu einen Teil auch zustimmend war. Ich konnte mir
regelrecht vorstellen was er damit aussagen wollte:
~Dann beweg doch deinen Hintern~
Ich beschleunigte meinen gang. Wie nett meine Drache mal wieder war…


Jeder hat Leichen im Keller, doch der Trick ist damit um zu gehen ^^
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